Kunst und Malerei

Im Land barocker Kirchen und phantastischer Schlösser schöpfen Künstler ihre Inspirationen aus der verspielten Landschaft und der unerschöpflichen Farbpallette der Natur. In Osterwind blicken einen Waldgeister aus Holz an, strahlen Lüftlmalereien von den Wänden. Der gesamte Biohof ist Künstlerhof und Ausstellungsort für diverse Kunstobjekte.

Michael Mießlinger stellt einige seiner Werke in Osterwind vor.

Alle Fotos dieser Website, sowie viele weitere, insbesondere aus dem Bereich Natur, Landschaft, Hallertau und Hopfen stammen von M. Mießlinger und können käuflich erworben werden als Druck auf Plexiglas, Aluverbund, Papier oder Banner. Für weitere Infos: michi.miesslinger@web.de Tel.: 08782 / 1073

Vogelhäuschen im Stil eines niederbayrischen Taubenkobels mit bayerischer und niederbayerischer Fahne, Aufgestellt im Juni 2013

Wandbemalung des Melkstandes mit landwirtschaftlichen Themen anno dazumal

Bayrische Sprüche an Hauswänden

Bauerngarten als Gesamtkunstwerk

St. Michaels-Marterl, gefertigt aus einer alten Pappel

Der Gute Geist im Farngarten

Marterl an der Osterwinder Kapelle

Wandfresko in der Osterwinder Kapelle:

Die neun Engel mit den Folterwerkzeugen Christi, Dezember 2017

Hofuhr in Miniaturausgabe als Wanduhr in der Bauernküche

Gartenzauntor im Jugendstil, Austragshaus, Osterwind

Hochtennendurchfahrt / Giebelgestaltung "Die Erntesonne"

Marterl für historische Holzschnitzerei "Die heilige Familie"

Die Hügel im September 

  September 2009
 
Im späten Sommer klopft die Freiheit an mein Herz
dann steige ich hinauf auf die Hügel
und packt mich dann ein bittersüßer Schmerz
bekommt meine Seele Flügel.
Sie flattert wie ein junger Spatz
wenn ich klettere auf den schlafenden Riesen.
 
Dunkle Wälder um ihn herum getragen sind sein Schatz,
braune Felder, Bäche, Bäume und die Wiesen.
Wie ein König, so nah am Himmel
zu seinen Füßen abgeerntete Felder
fern vom dicht gedrängten Dorfgetümmel,
der höchste der Hügel im September.
Aus dem Dickicht fließt hinein in Täler und Lichtungen
weißer Nebel und die Geisterzeit
die Nacht kommt und mit ihr die Dichtungen.
 
Ist es wirklich schon soweit?
Ich seh´die Blätter fallen, es ist wahr.
Sommer, Zeit, wo bist du geblieben?
Denn Jahr für Jahr stehe ich wieder da
im September auf den Hügeln.