Wos gibts neis?

Ein Bienenschwarm zieht in eine "Naturbeute".

 

Auf dem Balkon des alten Bauernhauses mit gusseisernem Geländer schwirren seit Mai 2017 Bienen vor dem Einflugloch eines besonders gestalteten Bienenstocks. Der Schwarm ist dort samt Königin eingezogen und hat in natürlichem "Wildbau" seine Waben gesetzt. In jedem Winkel des Hofes blühen Heckenrosen, Wildblumen, Klee, Löwenzahn oder wilde Brombeeren - Nahrungsquellen für die fleißigen Pollensammlerinnen.

 

"Das Geheimnis von Osterwind"

 

Das Hallertau- Magazin zu Gast in Osterwind: Ein sechsseitiger Artikel führt den Leser der Zeitschrift in der Ausgabe 2 / 2016 nach einem kurzen Rundgang und einem Blick auf die historische Hofuhr auf den versteckten, imposanten Dachboden des alten Osterwinder Bauernhauses, der als Bauernhofmuseum Erstaunliches zu entdecken preisgibt. Außerdem wird der erste Bildband "Die Farben der Hallertau" von M. Mießlinger vorgestellt.

Die Winterausgabe 2016/17 der Zeitschrift "Hallertau" kann man bestellen oder online lesen unter: www.hallertau-magazin.de

Online-Version des Artikels "Das Geheimnis von Osterwind"

https://www.yumpu.com/de/document/view/56453646/hallertau-magazin-2016-2

 

Zeitungsartikel im Rottenburger Anzeiger vom 11. August 2016 über das Bauernhofmuseum, die Hofuhr und die Kapelle in Osterwind.

Bauernhofmuseum am Sonntag, den 12. Juni geöffnet

Am Sonntag, den 12.6. hat das Osterwinder Bauernhofmuseum von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Ausstellungsstücke aus Haus- und Landwirtschaft, sowie Hopfenbau auf dem Dachboden des alten Bauernhauses veranschaulichen, wie das Leben auf einem Gutshof vor rund 100 Jahren war. Die Hofbesitzer erklären gerne näheres bei einer kleinen Führung. Außerdem kann das mechanische Uhrwerk der historischen Hofuhr besichtigt werden. Auf Ihren Besuch und einen kleinen Hofrundgang mit Abstecher zur Hofkapelle freut sich Familie Mießlinger.

Freitag ist Backtag!  - Impressionen -

Jeden Freitag vormittag wird der Holzbackofen vor dem alten Bauernhaus angeheizt. Der Hahn kräht, die Rosen blühen und duften um die Wette. Nachdem sich der Ofen aufgeheizt hat, müssen Asche und Glut entfernt werden. Der Ofen muß nun noch etwas abkühlen. Das Brot wird nun eingeschossen und bald schon duftet es im Hof nach frisch Gebackenem. So war es früher schon. So entsteht unser Bauernbrot mit alten Getreidesorten und Natursauerteig.

 

Die ARGE Hopfenland Hallertau stellt in der neu erschienenen Broschüre "Schmecken und entdecken" zum ersten Mal regionale Direktvermarkter vor, unter anderem auch den Naturlandhof Osterwind. Die Broschüre ist für alle interessant, die regional einkaufen möchten, Genusswochen und Veranstaltungen in der Hallertau erleben möchten, oder sich einen überblick über die touristischen Angebote der Region machen möchten. Die Broschüre gibt es in den Landratsämtern der vier Hallertauer Landkreise, in vielen Gemeinden und öffentlichen Stellen oder als Download unter: http://hopfenland-hallertau.de/service/prospekte-downloads-mehr.html

Informationen zum sanften Tourismus in der Hallertau mit kulinarischen und sportlichen Angeboten erhält man auch unter der neuen Website http://biere-des-hopfenlands.com/

 

Naturland Junglandwirte- Exkursion in die Hallertau

Artikel Naturland Nachrichten August 2014
 
Auch dieses Jahr waren die Naturland Jungbauern auf einer eigenen Exkursion unterwegs, um sich kennenzulernen, zu vernetzen und weiterzubilden. Der Einladung folgten 25 junge Menschen aus fast allen Teilen Bayerns, vom Lehrling bis zum Betriebsleiter.
Treffpunkt war am Donnerstagvormittag auf dem Betrieb von Uli Forsthofer in Siegenburg, wo wir im schattigen Obstgarten zunächst Käse und Frische Milch probieren durften. (.......)
Den Rest des Tages verbrachten wir in der Gemeinde Pfeffenhausen. Nach dem Mittagessen besuchten wir die äußerst vielseitige Mießlinger Osterwind GbR, die Vater Jakob und Sohn Christian gemeinsam bewirtschaften. Auf der Hofstelle selbst weiß man zunächst gar nicht, wohin man schauen soll. Sohn/Bruder Michael hat diese künstlerisch gestaltet und die Außenwände mit Lüftlmalerei verschönert. Bei genauerem Hinsehen kann man viele weitere Details entdecken, zum Beispiel eine Hofuhr. Der Betrieb wurde schon 1987 umgestellt. zunächst als Milchviehbetrieb, seit einigen Jahren auch mit als Schweinemast. Die Zuchtsauen leben in einem "Familienstall" zusammen mit dem Eber und werden nur zum abferkeln separat gehalten. Die Mastschweine werden im Rahmen eines geschlossenen Systems selbst gemästet. Auch bei den Rindern hat sich seit der Umstellung etwas verändert - mittlerweile stehen sie den Sommer über Tag und Nacht auf der Kurzrasenweide und kommen nur zum Melken in den Stall. Zusätzlich zu den Fleckviehkühen und ihrer weiblichen Nachzucht werden jährlich gut zehn Ochsen gemästet. Wie schon bei Familie Forsthofer ist bei Fam. Mießlinger der Ackerbau auf die Tierhaltung abgestimmt.
Ganz im Gegensatz zum drei Kilometer entfernten Nachbarbetrieb von Georg Bichlmaier. Als einer der ersten Öko-Bauern in der Region begann dieser schon Ende der 70er Jahre ökologisch zu wirtschaften. (...) auch Georg Bichlmaier hält Schweine - doch wir stützen uns in erster Linie auf den Ackerbau, der uns schon am Vormittag als sehenswert angekündigt wurde. Das überjährige Kleegras wird mit dem Betrieb Mießlinger gegen Mist getauscht, die sechsgliedrige Fruchtfolge besteht aus verschiedenen Getreidearten sowie Ackerbohnen. (....) Als einer von wenigen Öko-Betrieben hat Georg Bichlmaier einen 2,5 ha großen Hopfengarten- unsere letzte Station auf dem Betrieb.

 


Erst kürzlich wurde das Uhrwerk der Osterwinder Hofuhr von 1858 restauriert. Ursprünglich stammt es von einer Regensburger Kirchturmuhr und wurde wahrscheinlich in den 30er Jahren als Uhrwerk für die Hofuhr in Osterwind eingebaut. Die Osterwinder Hofuhr ist eine der letzten in Niederbayern mit mechanisch betriebenem Fallgewicht.

Seit Ende Juli leben auf dem Naturlandhof vier Hennen und ein Hahn der alten österreichischen Rasse Sulmtaler.

Sulmtaler sind wetterharte, tief gebaute Landhühner, deren Legeleistung ca. 150 bis 160 Eier pro Jahr beträgt. Ein auffälliges Erkennungsmerkmal dieses Huhns ist der nur bei den steirischen Rassen  zum Vorschein tretende Wickelkamm bei Hennen und der kecke Federschopf. Sie werden fast nur in weizenfarbigen und weißen Farbschlägen gezüchtet. Die Eier sind meist weiß bis cremefarbig und haben im Durchschnitt ein Gewicht von etwa 55 Gramm. Sulmtaler sind außerdem Zweinutzungshühner, das heißt sie sind zugleich gute Masthühner und legen aber doch eine Menge an Eiern.

2012 haben 45 bis 50 Milchkühe ihren ersten Sommer auf der Kurzrasenweide verbracht. Sie verbringen den Sommer über den ganzen Tag und die Nacht auf der Weide und versorgen sich so weitgehend selbst mit Gras. Auf einer Fläche von ca 20 ha. für Kühe, ca 4 ha. für Jungvieh und Ochsen und ca 3 ha. für Kälber wird eine geeignete Saatmischung gesät, die schnell nachwächst. 

Bio mit Gesicht:

 

Bio mit Gesicht ist eine Qualitätsinitiative von Naturland, Marktgesellschaft der Naturland Betriebe, Bioland Markt, tegut..., Feneberg, Ökoinform und dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL). Mit dem Projekt verfolgen sie gemeinsam das Ziel, den qualitätsorientierten ökologischen Landbau auszuweiten und erlebbar zu machen, wie er insbesondere von den Verbänden des ökologischen Landbaus vertreten wird.

Der Naturlandhof Osterwind ist ebenfalls im Projekt „Bio mit Gesicht“ vertreten und wird auf der Website "Bio mit Gesicht" vorgestellt. Und mit dem Hof seine Erzeugnisse: 

  • Rinder und Schweine, ganz oder in Teilen (auf Vorbestellung)
  • Bauernbrot aus dem Holzbackofen
  • Backwaren
  • Milch

 

http://www.bio-mit-gesicht.de/8867.html

2012 wurde der Kuhstall neu eingedeckt, mit Solar- Modulen bestückt und die historische Osterwinder Hofuhr restauriert. Insgesamt erarbeiten alle Photovoltaic- Anlagen, die sich auf den Dächern befinden ca. 430 KW.

Die Osterwinder Kapelle feiert 2012 ihren 40-jährigen Geburtstag. Zu diesem Ereignis soll ein kleiner Gottesdienst stattfinden.

Bilder vom Osterwinder Sommerfest 2010

Bilder vom Waldfest 2009 in Osterwind