Wos gibts neis?

Der Naturlandhof Osterwind auf Facebook: 

https://www.facebook.com/NaturlandhofOsterwind

mit Bildern vom Umbau des Bauernhauses und Impressionen durch die Jahreszeiten

Sommerangebote 2020 im kleinen Hofladen in der Fletz:

 

- hofeigener Honig aus dem Heilkräutergarten

- Hopfenspargel aus dem historischen Hopfengarten, eingelegt im Glas

- Holunderblütensirup

- Rosenblütensirup

- Bio-Freilandeier von alten Hühnerrassen

 

Die neu überarbeitete Internetseite des Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. informiert über tolle Ausflugsziele und Attraktionen in der Heimat, über die Kulturgeschichte des Hopfens und des Bieres und über die einzigartige Landschaft. Eine neue Broschüre zum Thema Radfahren in der Hallertau wurde entworfen. Einfach mal reinklicken: www.hopfenland-hallertau.de

Eine äußerst seltene Drillingsgeburt mit drei gesunden Kälbern überraschte im Januar den Naturlandhof Osterwind. 

Wie wäre es einmal mit einem nächtlichen Winterspaziergang nach Osterwind? Die Kapelle ist an den Adventssonntagen, sowie zwischen Weihnachten und Heiligdreikönig zu besichtigen. Der Hof ist vorweihnachtlich illuminiert. Im beleuchteten historischen Hopfengarten ist die weltweit erste Übersetzung von Edgar Allan Poes "Der Rabe" auf Bayerisch zu lesen. Für das Landart-Kunstprojekt, das jederzeit frei zugänglich und am stimmungsvollsten bei einbrechender Dunkelheit ist, wird um einen Obolus gebeten. Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht der Naturlandhof Osterwind!

Das Ferienprogramm des Gartenbauvereins Schmatzhausen führte die Kinder im August 2019 nach Osterwind, wo sie vieles über Landwirtschaft, Kühe, Schweine und Hopfen erfuhren. Grosse Begeisterung gab es auf der Weide, wo die Kühe frei herumlaufen konnten und bei der anschliessenden Brotzeit mit hofeigener Milch im historischen Hopfengarten.

Rosenblüte in Osterwind 2019

 

Ein Höhepunkt im Osterwinder Jahreskreis ist die Rosenblüte. Auf der Osterwinder Gred blühen alte Rosensorten an der Südseite des alten Bauernhauses. In den Gärten winden sich Ramblerrosen in die Bäume, lehnen sich Pfingstrosen über die Gartenzäune und die Straße entlang wachsen wilde Heckenrosen- eine Nahrungsquelle für Bienen. Im Kräutergarten erfährt man, dass auch die Rose eine Heilpflanze ist. Die Damaszenerrose betört durch ihren Duft, die wilden Heckenrosen bilden im Herbst hübsche, rote Hagebutten - eine Nahrungsquelle für Singvögel. 

Zum viel diskutierten Volksbegehren für Artenvielfalt:

 

Wie ein Bauernhof wie Osterwind zu einem Refugium für eine vielfältige Flora und Fauna werden kann:

 

- Verzicht auf chemische Spritz- und Düngemittel

- Verzicht auf Pflanzenschutz- und  

  Insektenbekämpfungsmittel

- naturnahe Imkerei

- ökologische Landwirtschaft ohne die Ausreizung an Gewinn

  und Ertrag.

- ein "wilder Garten" mit Totholz, Steinhaufen, insektenfreundlichen Pflanzen

- blühende Stauden, Wildblumen, "Unkräuter" wie Löwenzahn, Gänseblühmchen, Heckenrosen, Giersch, Klatschmohn,

  ect. 

- Büsche, Bäume, Hecken und Nistmöglichkeiten in Form von Vogelnistkästen

- Natürliche Ranken, Feldränder, Hofecken statt zubetonierten Flächen

- eine kleinflächige Landwirtschaft statt Agrarwüsten.

 

Das Ergebnis: Wer den Naturlandhof Osterwind betritt und die Ohren spitzt, dem wird auffallen, wieviele verschiedene Vogelstimmen auf dem Hofgelände zu hören sind: Es ist ein Vogelchor, fast wie in einem Wald. Ein alter Taubenkobel als Nistgelegenheit für Stare und Singvögel, Vogelnistkästen in den Bäumen, Nisthöhlen in den Scheunengiebeln für Turmfalken und Eulen und viele Sträucher und Bäume bieten auch selten gewordenen Vogelarten wie dem Gimpel, dem Grün- und Schwarzspecht, dem Stieglitz, der Schleiereule, dem Waldkauz, dem Sperber und den Rauchschwalben, welche als Wappenvögel des Hofes gewählt wurden einen Platz. Letztere bauen ihre Nester in den Ställen, wo sie genügend Fliegen und feuchte Erde zum Nestbau benötigen. 

 

Sommerflieder, Alant und wilde Möhre, Fenchel, Bienenfreund, Distel und Kamille sind nur einige Beispiele an blühenden Pflanzen, die wilde Bienenarten und seltene Schmetterlinge wie den Schwalbenschwanz anlocken.

Auch Brennesseln und Gräser, welche als Nahrungsquelle für verschiedene Raupen dienen, dürfen hier und da wachsen.

Die Gärten sind naturnah, nicht gestutzt und mit Kies aufgeschüttet, nicht zugepflastert, vernetzt und mit exotischen aber unnützen Pflanzen bestückt. Der Igel, die Ringelnatter, das Hermelin, Fasan und Glühwürmchen wissen das zu schätzen.

 

Am Quellgebiet der kleinen Laaber, einem angrenzenden Naturschutzgebiet wurde im Jahr 2019 eine Wiese im Besitz des Naturlandhofes Osterwind durch verzicht auf Drainage und Düngung renaturiert und ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Wiese, auf der bereits die ersten Feuchtwiesenblumenarten zu finden sind, wird zwei mal jährlich gemäht, nämlich dann, wenn Blumen abgesamt haben und die Jungen der Wiesenbrüter ausgewachsen sind und nur noch extensiv genutzt. Dies wird vom Bund Naturschutz gefördert.

 

Die mittlerweile 30jährige Bewirtschaftung der Flächen als ökologischer Landbau und ihre positiven Auswirkungen auf die Umwelt werden bestätigt durch Wasserproben, welche das sauberste Grundwasser in der Umgebung aufweisen. 

 

Durch die Wiederaufnahme der Imkerei ist ein deutlich höherer Ertrag an Obst und Blüten zu beobachten.

 

Das Pflanzen von Hecken an Feld- und Straßenrändern, ähnlich der Landschaften in Irland oder England bildet Schneisen durch die Mais- und Getreidefelder, welche Wildtiere als Strassen nutzen können. Neuntöter und Wachtel, Rebhuhn und Grünspecht sind seitdem hier zu beobachten. 

 

Der Mensch fühlt sich wohl in einer blühenden, abwechslungsreichen und bunten Landschaft und gibt ihm das Gefühl von "unberührter Natur" oder einer Landschaft aus der Kindheit mit blühenden Blumenwiesen und dem Ruf des Kuckucks. Begrühnte Mauern, Schattige Linden, blühende Schlehen, summende Bienen und eine gesunde Umwelt sind das, was die Osterwinder erhalten wollen. 

 

 

Die neue Broschüre "Übernachten und Entdecken im Hopfenland Hallertau 2019 / 2020 ist erschienen und listet viele Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten auf. Auch für Einheimische interessant, die ihre Heimat besser kennen lernen wollen.

 

 

 

 

 

Broschüre zum Download: hopfenland-hallertau.de

Am 23. September machte der Landshuter Sängerbund einen Ausflug in die Hallertau. Gerade rechtzeitug zur Hopfenernte um den Hopfen noch in voller Pracht zu sehen, aber auch schon seinen Duft in den Darren riechen zu können. Nach der Besichtigung des Schlupfaltares und des Koppenberges in Koppenwall, der Klausenkirche und dem Jagdmuseums in Pfeffenhausen besichtigten die Mitglieder den "Dom der Hallertau" - die Pfeffenhausener Martinskirche.

Anschließend ging die Fahrt weiter zum Naturlandhof Osterwind, wo das Museum und die historische Hofuhr bestaunt wurden. Zum Abschluß des Tages gab es eine Bauernbrotzeit mit hofeigenen Produkten in der frisch renovierten Bauernstube. Zum Ausklang  wurde noch fröhlich musiziert und gesungen.

Ein Bienenschwarm zieht in eine "Naturbeute".

 

Auf dem Balkon des alten Bauernhauses mit gusseisernem Geländer schwirren seit Mai 2017 Bienen vor dem Einflugloch eines besonders gestalteten Bienenstocks. Der Schwarm ist dort samt Königin eingezogen und hat in natürlichem "Wildbau" seine Waben gesetzt. In jedem Winkel des Hofes blühen Heckenrosen, Wildblumen, Klee, Löwenzahn oder wilde Brombeeren - Nahrungsquellen für die fleißigen Pollensammlerinnen.

 

"Das Geheimnis von Osterwind"

 

Das Hallertau- Magazin zu Gast in Osterwind: Ein sechsseitiger Artikel führt den Leser der Zeitschrift in der Ausgabe 2 / 2016 nach einem kurzen Rundgang und einem Blick auf die historische Hofuhr auf den versteckten, imposanten Dachboden des alten Osterwinder Bauernhauses, der als Bauernhofmuseum Erstaunliches zu entdecken preisgibt. Außerdem wird der erste Bildband "Die Farben der Hallertau" von M. Mießlinger vorgestellt.

Die Winterausgabe 2016/17 der Zeitschrift "Hallertau" kann man bestellen oder online lesen unter: www.hallertau-magazin.de

Online-Version des Artikels "Das Geheimnis von Osterwind"

https://www.yumpu.com/de/document/view/56453646/hallertau-magazin-2016-2

 

Zeitungsartikel im Rottenburger Anzeiger vom 11. August 2016 über das Bauernhofmuseum, die Hofuhr und die Kapelle in Osterwind.

Bauernhofmuseum am Sonntag, den 12. Juni geöffnet

Am Sonntag, den 12.6. hat das Osterwinder Bauernhofmuseum von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Ausstellungsstücke aus Haus- und Landwirtschaft, sowie Hopfenbau auf dem Dachboden des alten Bauernhauses veranschaulichen, wie das Leben auf einem Gutshof vor rund 100 Jahren war. Die Hofbesitzer erklären gerne näheres bei einer kleinen Führung. Außerdem kann das mechanische Uhrwerk der historischen Hofuhr besichtigt werden. Auf Ihren Besuch und einen kleinen Hofrundgang mit Abstecher zur Hofkapelle freut sich Familie Mießlinger.

Freitag ist Backtag!  - Impressionen -

Jeden Freitag vormittag wird der Holzbackofen vor dem alten Bauernhaus angeheizt. Der Hahn kräht, die Rosen blühen und duften um die Wette. Nachdem sich der Ofen aufgeheizt hat, müssen Asche und Glut entfernt werden. Der Ofen muß nun noch etwas abkühlen. Das Brot wird nun eingeschossen und bald schon duftet es im Hof nach frisch Gebackenem. So war es früher schon. So entsteht unser Bauernbrot mit alten Getreidesorten und Natursauerteig.

 

Die ARGE Hopfenland Hallertau stellt in der neu erschienenen Broschüre "Schmecken und entdecken" zum ersten Mal regionale Direktvermarkter vor, unter anderem auch den Naturlandhof Osterwind. Die Broschüre ist für alle interessant, die regional einkaufen möchten, Genusswochen und Veranstaltungen in der Hallertau erleben möchten, oder sich einen überblick über die touristischen Angebote der Region machen möchten. Die Broschüre gibt es in den Landratsämtern der vier Hallertauer Landkreise, in vielen Gemeinden und öffentlichen Stellen oder als Download unter: http://hopfenland-hallertau.de/service/prospekte-downloads-mehr.html

Informationen zum sanften Tourismus in der Hallertau mit kulinarischen und sportlichen Angeboten erhält man auch unter der neuen Website http://biere-des-hopfenlands.com/

 

Naturland Junglandwirte- Exkursion in die Hallertau

Artikel Naturland Nachrichten August 2014
 
Auch dieses Jahr waren die Naturland Jungbauern auf einer eigenen Exkursion unterwegs, um sich kennenzulernen, zu vernetzen und weiterzubilden. Der Einladung folgten 25 junge Menschen aus fast allen Teilen Bayerns, vom Lehrling bis zum Betriebsleiter.
Treffpunkt war am Donnerstagvormittag auf dem Betrieb von Uli Forsthofer in Siegenburg, wo wir im schattigen Obstgarten zunächst Käse und Frische Milch probieren durften. (.......)
Den Rest des Tages verbrachten wir in der Gemeinde Pfeffenhausen. Nach dem Mittagessen besuchten wir die äußerst vielseitige Mießlinger Osterwind GbR, die Vater Jakob und Sohn Christian gemeinsam bewirtschaften. Auf der Hofstelle selbst weiß man zunächst gar nicht, wohin man schauen soll. Sohn/Bruder Michael hat diese künstlerisch gestaltet und die Außenwände mit Lüftlmalerei verschönert. Bei genauerem Hinsehen kann man viele weitere Details entdecken, zum Beispiel eine Hofuhr. Der Betrieb wurde schon 1987 umgestellt. zunächst als Milchviehbetrieb, seit einigen Jahren auch mit als Schweinemast. Die Zuchtsauen leben in einem "Familienstall" zusammen mit dem Eber und werden nur zum abferkeln separat gehalten. Die Mastschweine werden im Rahmen eines geschlossenen Systems selbst gemästet. Auch bei den Rindern hat sich seit der Umstellung etwas verändert - mittlerweile stehen sie den Sommer über Tag und Nacht auf der Kurzrasenweide und kommen nur zum Melken in den Stall. Zusätzlich zu den Fleckviehkühen und ihrer weiblichen Nachzucht werden jährlich gut zehn Ochsen gemästet. Wie schon bei Familie Forsthofer ist bei Fam. Mießlinger der Ackerbau auf die Tierhaltung abgestimmt.
Ganz im Gegensatz zum drei Kilometer entfernten Nachbarbetrieb von Georg Bichlmaier. Als einer der ersten Öko-Bauern in der Region begann dieser schon Ende der 70er Jahre ökologisch zu wirtschaften. (...) auch Georg Bichlmaier hält Schweine - doch wir stützen uns in erster Linie auf den Ackerbau, der uns schon am Vormittag als sehenswert angekündigt wurde. Das überjährige Kleegras wird mit dem Betrieb Mießlinger gegen Mist getauscht, die sechsgliedrige Fruchtfolge besteht aus verschiedenen Getreidearten sowie Ackerbohnen. (....) Als einer von wenigen Öko-Betrieben hat Georg Bichlmaier einen 2,5 ha großen Hopfengarten- unsere letzte Station auf dem Betrieb.

 


Erst kürzlich wurde das Uhrwerk der Osterwinder Hofuhr von 1858 restauriert. Ursprünglich stammt es von einer Regensburger Kirchturmuhr und wurde wahrscheinlich in den 30er Jahren als Uhrwerk für die Hofuhr in Osterwind eingebaut. Die Osterwinder Hofuhr ist eine der letzten in Niederbayern mit mechanisch betriebenem Fallgewicht.

Seit Ende Juli leben auf dem Naturlandhof vier Hennen und ein Hahn der alten österreichischen Rasse Sulmtaler.

Sulmtaler sind wetterharte, tief gebaute Landhühner, deren Legeleistung ca. 150 bis 160 Eier pro Jahr beträgt. Ein auffälliges Erkennungsmerkmal dieses Huhns ist der nur bei den steirischen Rassen  zum Vorschein tretende Wickelkamm bei Hennen und der kecke Federschopf. Sie werden fast nur in weizenfarbigen und weißen Farbschlägen gezüchtet. Die Eier sind meist weiß bis cremefarbig und haben im Durchschnitt ein Gewicht von etwa 55 Gramm. Sulmtaler sind außerdem Zweinutzungshühner, das heißt sie sind zugleich gute Masthühner und legen aber doch eine Menge an Eiern.

2012 haben 45 bis 50 Milchkühe ihren ersten Sommer auf der Kurzrasenweide verbracht. Sie verbringen den Sommer über den ganzen Tag und die Nacht auf der Weide und versorgen sich so weitgehend selbst mit Gras. Auf einer Fläche von ca 20 ha. für Kühe, ca 4 ha. für Jungvieh und Ochsen und ca 3 ha. für Kälber wird eine geeignete Saatmischung gesät, die schnell nachwächst. 

Bio mit Gesicht:

 

Bio mit Gesicht ist eine Qualitätsinitiative von Naturland, Marktgesellschaft der Naturland Betriebe, Bioland Markt, tegut..., Feneberg, Ökoinform und dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL). Mit dem Projekt verfolgen sie gemeinsam das Ziel, den qualitätsorientierten ökologischen Landbau auszuweiten und erlebbar zu machen, wie er insbesondere von den Verbänden des ökologischen Landbaus vertreten wird.

Der Naturlandhof Osterwind ist ebenfalls im Projekt „Bio mit Gesicht“ vertreten und wird auf der Website "Bio mit Gesicht" vorgestellt. Und mit dem Hof seine Erzeugnisse: 

  • Rinder und Schweine, ganz oder in Teilen (auf Vorbestellung)
  • Bauernbrot aus dem Holzbackofen
  • Backwaren
  • Milch

 

http://www.bio-mit-gesicht.de/8867.html

2012 wurde der Kuhstall neu eingedeckt, mit Solar- Modulen bestückt und die historische Osterwinder Hofuhr restauriert. Insgesamt erarbeiten alle Photovoltaic- Anlagen, die sich auf den Dächern befinden ca. 430 KW.

Die Osterwinder Kapelle feiert 2012 ihren 40-jährigen Geburtstag. Zu diesem Ereignis soll ein kleiner Gottesdienst stattfinden.

Bilder vom Osterwinder Sommerfest 2010

Bilder vom Waldfest 2009 in Osterwind